Den Almkäse gibt es auch im Tal

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Schon um 4.00 Uhr sind die Sennleute Maria und Nicky auf der Loseggalm aufgestanden: „Jetzt werden wir die Kühe melken und dann schauen wir nach dem Käse“, meint Nicky und stapft hinaus. Später ist er dann in der Kammer mit dem Käse anzutreffen, der dort schön aufgereiht liegt und vor sich hinreifen kann.

Die saftigen Almwiesen rund um die Alm liefern den naturbelassenen Grundstoff, die Kühe, die hier heroben auf „Sommerfrische“ sind, fressen gemütlich die würzigen Kräuter. Und geben dann eine besonders gute Milch, die gleich auf der Alm verarbeitet wird: „Der selbstgemachte Käse zählt zu den Spezialitäten unserer Alm“, meint Maria stolz, „Es werden verschiedene Käsesorten erzeugt, von Frisch-, Weich- und Streichkäse bis zu eingelegten Käsespezialitäten. Auch Butter und Topfen werden auf der Alm hergestellt. Wir legen dabei allergrößten Wert auf die ausgezeichnete Milchqualität und auf den Verzicht von Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern.“

Und das schmeckt man auch! Wanderer, die ab Parkplatz Mauerreith in gut 1,5 Stunden über einen guten Forstweg oder aber auch über kleine Stege als Abkürzung auf die Loseggalm kommen, freuen sich über die gute Almkäse-Jause und andere g´schmackige Produkte vor oder in der 400 Jahre alten Hütte auf 1.460 m Höhe mit Blick auf den prächtigen Gosaukamm mit der imposanten Bischofsmütze.

Almkäse Spezialitäten im Hoteldorf

Aber so hoch hinauf muss es gar nicht gehen!

Wer wenig Zeit hat oder nicht gut zu Fuß, der kann nun die wunderbaren Produkte von der Loseggalm auch im Tal herunten genießen! Jeden Montag von 8.30 bis 10.00 Uhr sowie jeden Freitag von 18.00 bis 19.30 Uhr kommen Maria und Nicky bei jedem Wetter mit ihren selbstproduzierten Köstlichkeiten auf die Terrasse beim Alpendorf Dachstein-West.

Diesmal haben sie 12 (!) verschiedenen Sorten Käse mitgebracht, dazu Aufstriche und Butter. Es ist nun die Qual der Wahl, was man als erstes probiert! Ein bisschen was vom köstlichen Liptauer-Aufstrich werde ich heute mit nach Hause nehmen, dazu ein Stück „Kampenbrunner“-Schnittkäse, der schon ein wenig würzig – aber doch nicht so viel wie ein ausgereifter Bergkäse – wunderbar zum Frühstück passt. Dazu brauche ich noch Butter, die Maria liebevoll in Handarbeit über ein spezielles Buttermodel gerollt hat.

Ich freue mich schon auf die erwartungsvollen Gesichter meiner Familie, wenn ich ihnen meine Schätze, frisch von der Alm präsentieren werde!

 

Mach dir deinen eigenen Käse!

Übrigens: Auf Niki´s Biohofkäserei Fürstenhof in Kuchl kann man sich einmal selber am Käsemachen versuchen, inklusive Hofführung und Jause. Ein tolles Erlebnis und ein gutes obendrauf! Der Tourismusverband organisiert jeden Donnerstag (oder auf Anfrage) eine Fahrt nach Kuchl, fragen Sie dort einfach einmal nach!

Kas1 Kas2

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