Mein persönlicher mystischer Logenplatz

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Guten Morgen!

Frisch und munter? Das passt doch gut, dann nehme ich Euch gleich mit auf meine morgentliche Runde zu meinem persönlichen Logenplatz auf den Höhenweg, der die beiden Ortsteile Lungötz und Annaberg verbindet. Der Vorteil ist, dass man abseits der Straße gemütlich auf einem schönen Wald- und Wiesenweg spazieren kann. Frühmorgens ist es fast noch ein bisschen schöner, denn abgesehen von dem einen oder anderen weiteren Walker oder Jogger, wird man zu dieser Zeit nur von Bienensummen und Vogelgezwitscher begleitet – perfekt für einen ausgewiesenen Morgenmuffel, wie mich ;-).

So viel zu sehen

Überall auf diesem Weg, der übrigens auch mit einem Kinderwagen zu befahren ist, gibt es etwas zu sehen: Heute ist es der blühende Kirschbaum am Weg, die Sonne geht gerade über dem Gosaukamm mit der markanten Bischofsmütze auf, lauschige Bankerl, ein Marterl zu Ehren der Mutter Gottes befindet sich ebenfalls hier. Der Höhenweg ist auch als Baumlehrpfad ausgewiesen, zahlreiche Lehrtafeln vermitteln Interessantes über die heimischen Bäume.

An der nächsten Kurve hört man das Wasser schon lustig plätschern – wir nähern uns nun der Kneippanlage am Höhenweg. Zuerst werden die Schuhe und Socken abgezogen und hinein geht es in das – zugegeben – kühle Nass. Danach ist man garantiert munter!

Ein mystischer Logenplatz

Nun aber darf ich Euch meinen persönlichen Logenplatz vorstellen. Was zeichnet eigentlich einen Logenplatz im Salzburger Land aus? Ob am Ufer eines glasklaren Gebirgsbachs, auf einer sonnen-gewärmten Bank vor einer urigen Hütte oder inmitten einer blühenden Almwiese: So erlebt man „Erste Reihe Fußfrei“ einen persönlichen Glücksmoment.

Mein mystischer Logenplatz hat nichts Abenteuerliches und verspricht auch keinerlei Action. Auch Sagen und Mythen ranken sich nicht um diesen Platz. Eher auf den ersten Blick unscheinbar liegt er in einer Senke am Höhenweg, genau dort, wo auch der Straßenlärm nicht mehr durchkommt.

Geschützt umsäumt von hohen Fichtenbäumen, mitten auf einer blühenden Wiese steht ein Hollerbusch, daneben wuchern Gräser und Farne, altes Holz liegt in bizarren Formen dabei. All das ergibt ein magisches Bild, das meinen Blick immer wieder zu fesseln vermag.  Ich bin mir ziemlich sicher, dass nächtens hier Wiesenfeen auf den bemoosten Steinen tanzen … Der kleine Fleck lädt zum Schauen und Lauschen ein. Einmal ist es ein schneeweißes Schneckenhaus auf einem der modrigen Hölzer, das das Auge des Betrachters auf sich zieht, einmal ist es einfach diese unerwartete Ruhe, nur untermalt von Bienensummen und Grillenzirpen, die zum Innehalten animiert.

In einem kleinen Video habe ich versucht, die Stimmung ein wenig einzufangen. Ich bin kein Meisterfilmer, aber vielleicht bekommt Ihr einen Eindruck vom mystischen Logenplatz.

 

 

 

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